Jagd Suedafrika

Discussion in 'Hunting Africa' started by AfricaHunting.com, Jan 12, 2009.

  1. AfricaHunting.com

    AfricaHunting.com FOUNDER AH Ambassador

    Joined:
    Oct 1, 2007
    Messages:
    16,084
    Likes Received:
    11
    Location:
    USA
    My Photos:
    4887
    Jagd in Suedafrika

    Suedafrika nimmt einen besonderen Platz in den Herzen und Seelen vieler Jaeger und gleichermassen Nicht-Jaeger ein. Zusaetzlich zum weltberuehmten Krueger Nationalpark, ist Sued-Afrika die Heimat von fast 150 anderen Nationalparks und Reservaten, einschliesslich derer fuer Natur, Meeresleben, Forstwirtschaft, Botanik sowie andere einzelner Interessen. Seit Jahrzehnten haben diese Parks jedes Jahr Millionen von Besuchern begruesst. Die Film-und Fernsehindustrie hat Hunderte von Filmen und Dokumentationen ueber Wildtiere in Afrika gedreht, die oft in den Parks und Reservaten Suedafrikas gefilmt wurden. All das oben Beschriebene hat auch zur Foerderung von Sued-Afrika als eine Art von Eden beigetragen, wo es moeglich ist, bequem in einem 4x4 Fahrzeug inmitten eines ueppigen und exotischen Tierreichs zu touren, Raubtiere sicher beobachten zu koennen, wie sie ihre Beute verspeisen, zu beobachten, die grossen Katzen im hohen Gras zu sehen oder die Wanderungen der Pflanzenfresser zu verfolgen...

    Suedafrika ist seit langem das beliebteste Ziel der Jagd in Afrika, vor allem fuer Jagdanfaenger. Weit ueber 6000 internationale Jaeger besuchen das Land jaehrlich fuer Buschwild- und Grossewildjagd auf den mehr als 9000 registrierten Wildfarmen Suedafrikas. Die Jagdanwesen haben eine Groesse von wenigen tausend bis ueber 250.000 Morgen, wo die Jaeger ein Land und seine Tierwelt entdecken koennen, die zu den schoensten und reichsten gehoeren, die Afrika zu bieten hat.

    Jagdsafaris koennen sowohl auf privaten Wildranches als auch in kontrollierten Jagdgebieten, in einigen Provinzen auch Wildreservaten gemacht werden. Ein Grossteil der Jagd in Suedafrika findet auf eingezaeuntem, privatem Grund statt. Die Menge an Wild auf den privaten Grundstuecken wird auf zweieinhalb mal mehr als die auf oeffentlichem Land geschaetzt.

    Es gibt neun Provinzen in Sued-Afrika. Doch mehr als die Haelfte der beliebtesten Buschwildarten werden in nur zwei Provinzen erjagt, der Limpopo Privinz und dem Eastern Cape. Die Arten, die in diesen Provinzen, die die Liste anfuehren, sind Impala (Aepyceros Melampus), Warzenschwein (Phacochoerus Aethiopicus), Grosser Kudu (Tragelaphus Strepsiceros), Blesbock (Damaliscus), Gemsbock (Oryx Gazella), Streifengnu (Connochaetes Taurinus), Burchell's (Steppen-)Zebra (Equus Quagga Burchellii), Weissschwanzgnu (Conochaetes Gnou), Sued-Buschbock (Tragelaphus Scriptus sylvaticus), Gemeiner Wasserbock (Kobus Ellipsiprymnus) und Springbock (Antidorca marsupialis), ueberwiegend in der Provinz Eastern Cape.
    Auf der Jagd in Suedafrika kann man die Big Five erlegen: Loewe, Leopard, Bueffel, Elefant und Nashorn. Diese fuenf grossen Arten sind in ganz Sued-Afrika verstreut, werden aber nur in einigen Provinzen erlegt. Etwa 60 % aller Leoparden werden in der Limpopo Provinz, weitere 25% in der Nord-West-Provinz erjagt. Etwa 65% aller Bueffel werden in der Provinz Gauteng und weitere 20% in KwaZulu-Natal und Free State zusammen erlegt. Loewen werden mit ueberwaeltigender Mehrheit, 70%, in der Provinz Nord-West und 20% in der Provinz Limpopo bejagt. Mehr als die Haelfte aller Elefanten werden in Limpopo und weitere 30% in der Nord-West-Provinz erlegt. Fast 70% der Breitmaulnashoerner (weisses Nashorn) werden in KwaZulu-Natal und der Nord-West-Provinz bejagt, beiden Provinzen sind gleichermassen produktiv. Die Mpumalanga Provinz bringt 90% der in Suedafrika bejagten Flusspferde, falls Sie Interesse an der Jagd der Big Six haben.

    Neben diesen prestigetraechtigen Trophaeen koennen Jaeger, ob Anfaenger oder nicht, ihr Jagdzimmer auch mit vielen anderen Arten bereichern. Die Fuelle der Arten jagdbaren Arten ist unvergleichlich mit allein bis zu 30 Antilopenarten: Kap Eland (Tauro Oryx), Rappenantilope (Hippotragus Niger), Pferdeantilope (Hippotragus Equinus), Grosser Kudu (Tragelaphus Strepsiceros) Lesser Kudu (Tragelaphus Imberbis), Nyala (Tragelaphus angasi), Lichtenstein's Hartebeest (Alcelaphus Lichtensteinii), Blesbock (Damaliscus pygargus Phillipsi), Buntbock (Damaliscus pygargus pygargus), Gemsbock (Oryx Gazella), Streifengnu (Connochaetes Taurinus), Weissschwanzgnu (Conochaetes Gnou), Gemeiner Wasserbock (Kobus Ellipsiprymnus), Buschbock (Tragelaphus Scriptus), Sued-Schirrantilope (Tragelaphus Scriptus sylvaticus), Gemeiner Riedbock (Redunca Arundinum), Impala (Aepyceros Melampus), Springbock (Antidorca marsupialis), Rotflankenducker (Cephalophus Rufilatus), Klippspringer (Oreotragus Oreotragus), Oribi (Ourebia Ourebi), Pinselohrschwein (Potamochoerus porcus), Warzenschwein (Phacochoerus aethiopicus) ...

    Jagd in Suedafrika bietet auch die Moeglichkeit, auf exotische Arten, die nicht in Suedafrika oder manchmal auch in Afrika ueberhaupt einheimisch sind, zu jagen, was meistens in der Eastern Cape-Provinz geschieht.

    In Sued-Afrika sind die Mehrheit der professionellen Jaeger Suedafrikaner, jedoch gibt es auch Simbabwer, Namibier und europaeische Berufsjaeger. In Suedafrika wirst am haeufigsten zu Fuss gejagt, manchmal direkt aus dem Camp, aber oefter durch eine Fahrt im Gelaendewagen von der Lodge in den Busch, von dort dann durch Aufspueren Fuss. Die Jagd in Suedafrikas zerkluefteterem Gelaende macht das Annaehern an die Tiere oder das Pirschen sehr viel kuerzere als im offenen Gelaende, da es dort mehr Flaechen gibt, die das Annaehern erleichtern.


    In Sued-Afrika aind die Jagdgebiete ueber das ganze Land verteilt. Oft ist es erforderlich, von Johannesburg aus zu einem weiteren Ort zu fliegen, von wo man entweder auf der Strasse oder mit kleinen Flugzeugen ins eigentliche Jagdgebiet reist.

    Der Lebensraum ist meist Strauch-Savanne, trockene, grasbewachsene Ebenen, Dornen und Akazien. Die Jagdreviere in der Provinz Kalahari sind Halbwueste und der Boden ist oft sandig was das Laufen schwierig und ermuedend macht.

    Suedafrikanische Jagdreviere haben sehr oft keine Camps, wie sie in anderen Laendern in Afrika angetroffen werden. In den meisten Faellen leben die Jaeger in komfortablen Lodges, die mehr wie ein Vier-Sterne-Hotel aussehen und sich anfuehlen.

    Es gibt keine feste Jagdsaison in Suedafrika, so kann man waehrend des ganzen Jahres auf die Jagd gehen. Denken Sie daran, wenn Sie auf Reisen den Aequator ueberqueren, dass die Jahreszeiten umgekehrt sind, Juni, Juli und August sind in Suedafrika Winter und damit auch die kaeltesten Monate sowie auch die beliebtesten unter den Jaegern. In einigen Gegenden setzt am fruehen Morgen Frost ein und fuehlt sich an wie Dezember in Europa oder den noerdlichen Vereinigten Staaten ... aber ohne Schnee. Die Winter in Suedafrika sind nicht auf die leichte Schulter zu nehmen, der Temperaturunterschied zwischen Tag und Nacht kann wirklich extrem sein und variiert in der Regel zwischen 15 und 20 Grad Celsius zwischen Tages Hoechst- und Niedrigsttemperaturen.

Share This Page