Jagd Benin

Discussion in 'Hunting Africa' started by AfricaHunting.com, Dec 2, 2008.

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    Jagd in Benin

    Benin war frueher, waehrend der franzoesischen Kolonialherrschaft, als "Dahomey" bekannt. Benin, das eine lange Jagdtradition sein Eigen nennen kann, befindet sich an der Westkueste Afrikas. Es grenzt an Togo, Burkina Faso, den Niger und Nigeria. Wie sein Nachbarland Burkina Faso, ist es eines der sichersten Laender auf dem afrikanischen Kontinent, wo Jagd und Tourismus dank fortgesetzten Friedens und sicherer Wirtschaft gedeihen. Diese Stabilitaet hat es Benin ermoeglicht, sich zu einer der fuehrenden Destinationen fuer Grosswildjagd in West-Afrika zu entwickeln.

    Jagd und Tierwelt von Benin unterscheiden sich nicht von denen von Burkina Faso. Benin ist die Heimat einer dichten Tierpopulation, darunter viele seltene und hoch angesehenen Arten wie die westliche Pferdeantilope (Hippotragus Equinus), eine der schoensten Antilopen in West-Afrika. Der westafrikanische Grasbüffel (Syncerus Caffer Aequinoctialis) eine der Haupt-Jagdattraktionen des Landes, findet sich in grosser Zahl, und nach diesen "kleinen Büffeln" zu pirschen ist oft sehr spannend. Auch die Loewenjagd in Benin ist ein spannendes Unterfangen, da Loewen nur durch Aufspueren und nicht mit Koedern wie im oestlichen und suedlichen Afrika gejagt werden.

    Benin ist die Heimat vieler Antilopenarten, einschliesslich Kuhantilope (Alcelaphus Buselaphus), Defassa Wasserbock (Kobus Ellipsiprymnus Defassa), Kob, einer Unterart des Wasserbocks (Kobus Kob), Bohor Riedbock (Redunca Redunca), Schirrantilope, einer Unterart des Buschbocks (Tragelaphus scriptus Knutsoni), Oribi (Ourebia Ourebi), Gemeiner Ducker (Cephalophus Grimmia) und Warzenschwein (Phacochoerus aethiopicus). Obwohl es eine bedeutende Elefantenpopulation in Benin gibt, sind sie nicht legal zu jagen, noch der Leopard. Alle der oben genannten Arten sind in den meisten der anerkannten Jagdgebiete beheimatet.

    Gejagt wird in Benin durch Tracking zu Fuss, manchmal direkt vom Camp aus, aber haeufiger mit dem Geländewagen aus dem Camp, dann im Busch durch Faehrtenlesen zu Fuss. Das Gelaende ist relativ flach, daher ist die Jagd koerperlich nicht sehr anspruchsvoll.

    Die wichtigsten Gebiete fuer die Grosswildjagd in Benin finden sich im noerdlichen Landesteil an der Grenze zu Burkina Faso (einem anderen fuer seine Jagd beruehmten Land in West-Afrika,). Die Jagdareale sind ueber die Strasse von der Landeshauptstadt Cotonou (sprich: Ko-tou-nu) aus zugaenglich. Die Strassen sind gut und die meisten Jagdareale sind etwa 3 Fahrtstunden von der Hauptstadt entfernt. Einige Jagdgebiete liegen naeher an der Grenze zu Burkina Faso und sind leichter per Flug ab der Hauptstadt von Burkina Faso, Ouagadougou (ausgesprochen Uh-ga-duh-guh) aus zu erreichen. In Benin ist es moeglich, die kleinen Wildarten auf den meisten der grossen Jagdkonzessionen zu erlegen, aber es gibt auch speziell auf die Kleinwildjagd ausgerichtete Reviere.

    Wie ueberall in West-und Zentralafrika, sind die ansehnlich grossen Jagdreviere in Benin offene, nicht eingezaeunte Gebiete. Die durchschnittliche Flaeche betraegt ca. 130.000 Morgen. Sie sind gepachtet und werden von Jagdausstattern betrieben, die ueblicherweise franzoesische Berufsjäger und Mitglieder der ACP (Association des Professionnels Chasseurs), Vereinigung der Berufsjaeger, sind.

    Das eigentliche Terrain besteht hauptsaechlich aus Savanne mit trockenem Busch, aufgelockert durch kleinere Waldareale, die recht dicht sein können. Wasser ist dank der vielen verschiedenen Wasserstellen und Fluesse reichlich vorhanden. Die benachbarten Parks und Wildreservate garantieren eine dichte Tierpopulation. Die Jagd-Saison laeuft von Mitte Dezember bis Mitte April.

    In Benin sind die Jagdcamps dauerhaft angelegt. Die Bungalows sind komfortabel und verfuegen ueber Klimaanlagen, viele der Camps haben sogar Swimmingpools. Die franzoesische Kueche ist hervorragend und reichhaltig.

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